Sieben Jahre im Koma PDF Drucken E-Mail

Sieben Jahre im Koma

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Eine Solo-Performance von Thomas Behrend

Ein Mann rasiert sich: ein einziger Horrortrip. „Alles dämmert vor sich hin wie ein ewiger Buß- und Bettag.“ Das Frühstück fällt aus, weil er auf einer blühenden Wiese herumtoben möchte, nach dem Tod in Butter gebettet werden will und über gutes deutsches braunes Brot, niedlichen kleinen Joghurt und einen uralten Käsemethusalem so sehr ins Schwärmen gerät, dass er nun erst mal einen großen Monolog vortragen muss.
Er ist oder war wohl Schauspieler. Brecht, der 4. Akt Tasso, Desdemona, damit kennt er sich aus. Regisseure sind seine natürlichen Feinde. Plötzlich will er sogar das Publikum verhaften, da er einen Leichnam im Raum vermutet. Der Mann träumt auch viel: Von schlecht brennenden Geweihen, riesigen Bildzeitungen, Dreizimmerwohnungen unter Fußgängerzonen oder Rhododendron auf der Mainau. Wie das alles und noch viel mehr zusammen passt?
Das mit zu erleben ist eine „Sternstunde“ (Ultimo) mit einer „großartigen schau- spielerischen Leistung“ (Westfalen-Blatt), „Kompliment“ (Neue Westfälische)

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Mit Texten von Tankred Dorst, Monty Python, Max Goldt, Charles Fort, Robert Gernhardt

Schauspiel und Konzept: Thomas Behrend
Coaching: Siegmar Schröder

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