Hinter den Augen PDF Drucken E-Mail

Hinter den Augen

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 „Ich möchte diesmal etwas Helles, Lichtes machen. Das Stück soll voller Hoffnung und Erleuchtung sein. Es soll sein wie Blüten, eine endlose Reihe von Lichtern, ich werde ein Universum der Kraft erschaffen.“

Die Regisseurin Jenny Svärdsäter (Göteborg, Schweden) begibt sich in diesem Stück selbst inmitten der Hoffnungen, Ängste, Träume und Erfahrungen der Schauspieler. Sie hat deren Geschichten gesammelt und miteinander verbunden, sie verschmolzen unter dem Brennglas von Liebe und Zuneigung, fokussiert auf den Wunsch nach Kontakt und Nähe. Dieses sehr intime Rohmaterial ist die Basis, das Sprungbrett, von dem aus szenische Bilder, offene, klare Choreographien und musikalische Beiträge entworfen werden. Auf der Reise durch diese Formenlandschaft lernen wir auch das Schicksal der drei Schwestern kennen, die beständig von einer Zukunft in jenem Moskau träumen, das in der starken Erinnerung an ihre Kinderzeit fortlebt. Gegenwärtig führen die drei ein geruhsames Leben in einer kleinen Provinzstadt, hin- und hergerissen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Verlangen. Wird uns das Leben nie mehr bieten als dies? Sind wir nicht fähig, mehr aus unserem Leben zu machen, fragen die drei sich immer wieder. Im Verlauf des Stücks erkunden wir mit ihnen dies beständige Dilemma, die Frage: die Zukunft – wie wird sie aussehen?

An die Stelle traditioneller Erzählmuster treten ursprünglichere und direktere Ansätze jenseits konzeptueller Beschränkungen. So entsteht eine einfache, traumartige Form, die das Instinktive über das Handwerkliche, Kunstfertige stellt.

Hoffnung ist die erste und die letzte aller Kräfte; ich werde sie auf der Bühne zum Leben erwecken.“

 Spiel:  Indira Heidemann, Stefanie Taubert, Thomas Behrend, Michael Grunert

 Regie: Jenny Svärdsäter

Premiere: 14.04.2011

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. November 2012 um 16:17 Uhr