Honka Dori - Play Dadá PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Siegmar   
Donnerstag, den 08. April 2010 um 10:25 Uhr

Honka Dori
Play Dadá

Straßentheater


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Wortakrobaten dieser Welt – aufgepasst! DADA ist wieder dadá.

Leere Worthülsen marschieren auf und schießen volles Rohr mit Manifesten auf's offene Ohr.  Sieben politische Sonntagsredner spielen die erste Geige und poltern drauf los wie in einem Computerspiel. Mit albernem Humor  lassen wir die Kartons tanzen und fahren auf einem bilateralen Fahrrad ab durch die Gischt der Westerwellen  und Handy-Strahlen. Wir huldigen dem Sinn im Unsinn und drehen am Glücksrad des ABC´s. Aber Achtung –  Rauchen strengstens verboten! Hier qualmen keine Köpfe mehr, sondern es brennt die Luft. Wir wünschen guten Appetit bei unserem Buchstabensalat! Honka dori, so bezeichnet man in Japan das Aufgreifen und Nachahmen bekannter Werke – eine künstlerische Neuschöpfung im Geiste alter Meister. Auch dieses Open-Air-Spektakel des Theaterlabors  versteht sich so: als eine Hommage an den Dadaismus, jene Kultur-Revolte des Unsinns, die erstmals 1916 im Züricher Cabaret Voltaire entfesselt wurde und seitdem Künstler-Generationen vom Schlager bis zur Pop-Art beeinflusst hat. Die Schauspieler des Theaterlabors übertragen die Ideen in die heutige Zeit. Was ist der Zeitgeist unserer Epoche? Was ist der Irrsinn der heutigen Zeit? Die Bühne des Dadaismus wird neu eröffnet.

Regie: Karin Wedeking und Sebastian Zarzutzki

Musik: Karl Godejohann

Spiel: Lothar Däuwel, Michael Grunert, Indira Heidemann, Thomas Sellin, Stefanie Taubert, Alina Tinnefeld

Bühnenbild: Tom Dombrowski, Frank Imsiepen

Premiere: Mai 2010

Trailer 


Pressestimmen:

"Die Welt, betrachtet durch die Dada Brille, bringt für den Zuschauer Überraschendes, Kurioses, Unverständliches aber auch grotesken Humor und verlangt ihm ab, sich einzulassen auf das Dauerexperiment Dadaismus, die Kulturrevolte des Unsinns."
WA.de, Bergkamen

"Das Ensemble des Theaterlabors Bielefeld zog mit kabarettistischer Raffinesse, aber auch mit Liebenswürdigkeit [...] das Publikum[...] in seinen Bann. Großes Bravo, großes Brava."
www.derwesten.de, Brilon

„.. ein amüsant-absurdes Spektakel aus schrägen Parodien, faszinierenden Wort-Jonglagen und scheinbar willkürlichen Choreographien, begleitet von atmosphärischer Livemusik. [...] Dada lebt."
www.duelmen.de, Dülmen

"Bunt, schrill und skurril [...]."
Westfälischer Anzeiger , Hamm

"[...] so schön und traurig in rasch dahin fließende Bilder gegossen, dass man gar nicht genug davon bekommen kann."

 Neue Westfälische, Herford

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Fotos: Susi Freitag, Tom Dombrowski



Diese Produktion wurde gefördert durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh und die Stiftung der Sparkasse Bielefeld.

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Juni 2013 um 22:34 Uhr